Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Personal Training und Coaching
Matthias Zoch
§ 1 Geltung, widersprechende AGB
Diese Geschäftsbedingungen sind Bestandteil aller Dienstleistungen, Vereinbarungen und Angebote zwischen uns und dem Klienten. Sie gelten spätestens durch Auftragserteilung oder Annahme bzw. Erbringung der Dienstleistung als vom Klienten anerkannt.
Wir widersprechen ausdrücklich Auftragsbedingungen bzw. sonstigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die von unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichen, diesen entgegenstehen oder diese ergänzen. Selbst bei Kenntnisnahme dieser anderweitigen Bedingungen werden diese nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird von uns ausdrücklich in Textform zugestimmt.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages, Nebenabreden
Alle unsere Angebote sind freibleibend.
Zu einem Vertragsabschluss kommt es erst, wenn wir den von dem Klienten unterschriebenen Vertrag erhalten und in Textform (z. B. per Brief oder E‑Mail) angenommen haben oder die Dienstleistung vornehmen.
Sollten wir auf ein übersandtes Vertragsangebot des Klienten nicht innerhalb von 14 Tagen die Annahme erklärt oder die Dienstleistung vorgenommen haben, ist der Klient nicht mehr an seine Willenserklärung zum Abschluss eines Vertrages gebunden.
Es bestehen keine mündlichen Nebenabreden.
§ 3 Vertragsgegenstand
Vertragsgegenstand ist die Erbringung von Dienstleistungen als Personaltrainer. Wir schulden keinen konkreten Erfolg.
Umfang und Zielsetzung der Dienstleistung sowie die Vertragslaufzeit hängen davon ab, was mit dem Klienten individuell vereinbart wird.
Eine Trainingsstunde dauert 60 Minuten, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Soweit keine andere Vereinbarung getroffen wurde, kann die vereinbarte Dienstleistung nur durch den Klienten persönlich in Anspruch genommen werden. Eine Übertragung auf eine andere Person ist ausgeschlossen.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise werden in Euro angegeben.
Die Rechnung ist sofort nach Erhalt vom Klienten in voller Höhe zu begleichen. Der Klient kommt spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung zahlt.
Der Klient kann die Rechnung entweder in bar oder durch Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto begleichen.
§ 5 Pflichten des Klienten
Der Klient ist verpflichtet, unseren Anweisungen, insbesondere bei der Durchführung von Übungen, Folge zu leisten.
Bei der Anmeldung ist der Klient verpflichtet, uns wahrheitsgemäß über etwaige gesundheitliche oder körperliche Einschränkungen sowie über Vorerkrankungen zu informieren.
Der Klient ist verpflichtet, bei jeder Erkrankung und auch bei plötzlichen Befindlichkeitsänderungen wie Übelkeit, Kurzatmigkeit, Unwohlsein, Schwindel, Schmerz, Herzrasen oder Ähnlichem vor oder während des Trainings das Training abzubrechen und uns darüber zu informieren.
Der Klient ist verpflichtet, uns Namensänderungen, Anschriftenänderungen etc. unverzüglich mitzuteilen.
§ 6 Nichtinanspruchnahme von Leistungen; Absage von Trainingseinheiten
Nimmt der Klient eine terminlich bereits vereinbarte Trainingseinheit nicht oder nur teilweise wahr, ohne dass dies von uns zu vertreten ist und obwohl wir zur Leistungserbringung bereit und in der Lage sind, ist der Klient dennoch zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen. Wir haben uns jedoch auf die Vergütung den Wert desjenigen anrechnen zu lassen, was wir infolge des Ausfalls der Trainingseinheit erspart haben oder durch eine anderweitige Verwendung unserer Dienste erwerben oder zu erwerben böswillig unterlassen.
Im Falle einer rechtzeitigen Absage (24 Stunden vor Beginn der Trainingseinheit) ist der Klient berechtigt, die abgesagte Trainingseinheit innerhalb von drei Monaten nachzuholen, andernfalls verfällt die Trainingseinheit.
Der Klient hat keinen Anspruch auf Auszahlung oder Verrechnung abgesagter Trainingseinheiten.
§ 7 Erkrankung des Trainers
Der Klient wird unverzüglich informiert, sollte eine Trainingseinheit wegen Erkrankung des Trainers oder aus anderen in der Person des Trainers liegenden Gründen nicht durchgeführt werden können.
Eine aufgrund der Erkrankung des Trainers ausgefallene Trainingseinheit kann der Klient nachholen.
Sollte eine ausgefallene Trainingseinheit aus tatsächlichen Gründen nicht nachgeholt werden können, erhält der Klient die dafür entrichtete Vergütung anteilig zurückerstattet. Weitere Ansprüche bestehen nicht.
§ 8 Aufrechnungsverbot, Begrenzung des Zurückbehaltungsrechts
Aufrechnungsrechte stehen dem Klienten nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, entscheidungsreif, unbestritten oder von uns anerkannt sind.
Der Klient ist zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur befugt, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 9 Haftungsbegrenzung / Haftungsausschluss
Unsere Haftung ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit begrenzt. Diese Haftungsbeschränkungen gelten auch bei Pflichtverletzungen unserer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
Die Haftungsbegrenzungen gelten nicht:
bei Schäden aus Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
bei Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos,
bei Ansprüchen aus dem Produkthaftungsgesetz,
bei Verletzung von Kardinalpflichten.
Bei fahrlässigen Pflichtverletzungen, die nicht unter die oben genannten Ausnahmen fallen, ist die Haftung der Höhe nach auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
§ 10 Datenschutz, Geheimhaltung und Verschwiegenheit
Wir halten uns an die Vorgaben des Datenschutzes und geben keine gesundheitsrelevanten Daten an Dritte weiter. Weitere Informationen zum Datenschutz können unserer Datenschutzerklärung entnommen werden.
Der Klient ist verpflichtet, über den Inhalt dieses Vertrages sowie über alle ihm im Rahmen des Vertragsverhältnisses bekannt gewordenen vertraulichen Angelegenheiten Stillschweigen zu bewahren — auch nach Vertragsende.
§ 11 Streitbeilegungsstelle für Verbraucher
Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 12 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Bestimmungen des UN‑Kaufrechts finden keine Anwendung.
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages einschließlich dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Matthias Zoch
Friedhofweg 15
88079 Kressbronn
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